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Michel de Monbazillac dep. 1898
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Bald als Hörtext verfügbar !

SdL - Flausen
Folge 3948
Spuren verwischt

   
5m Ich denke seit einiger Zeit darüber nach, dass Ihr die Entwicklungen parallel führt. Nach diesem fundamentalen Bruch von Lexi mit Christoph der ebenso fundamentale Bruch von Vanessa und Max, direkt als nächste Szene. Dann ins Krankenhaus, direkt nach einer schweren Operation. Man trifft auf eine ebenso schwere Stimmung.
Es scheint sich nichts zu nehmen, dass in einem breiten Auf und Ab alle drei tragischen Ereignisse grösster Bedeutung, jetzt in einer abwärts fliessenden Kaskade nacheinander auf den Zuschauer zuspülen. Und dann ausläuft, zerfliesst.
Ist 1 und 1 und 1 viel mehr als drei? Verstärkt sich?
Ich werde weiter beobachten.

7m30 Der Zuschauer setzt vom Tisch der Sonnbichlers zum Flug in den Traum an, Mond und Eule warten schon, das Abschlussbild vom Mond begleitet mich, der Mond bildet den Rahmen, in den das Krankenbett gesetzt wird. Ich liebe es. Manches wird schon unwiederholbar und unverwechselbar.

11m17 Max kann endlich wieder er selber sein, nicht nur der Erfüllungsgehilfe als der brave Schwiegersohn und Ehemann, der sich jeder Wendung anpasst, die diese Rolle erfordert, eben eine Rolle und nicht Max. Bin gespannt, was er in dem gross gewordenen Drama leben wird.

13m10 Wunderschönes weisses Kleid von grosser Rafinesse in der Wahl für diese Szene und wieder eine neue Stimmung, die Lexi mitbringt. Welche Kraft der Gestaltung! Sie dominiert mit Leichtigkeit die Szene und nimmt die anderen dabei mit.
Sie ist nicht mein Typ, schafft es aber, mich mit Schönheit des Stils zu verwöhnen!
Ich bin der grösste Verehrer von Schönheit, und ich folge gerne dem Fliessen dieses eleganten Kleides, um das die Kamera herumfährt.

19m Ein Übergang wie aus der Oper. Mein zweiter Durchgang der Folge lässt mich ihn geniessen.

24m57 Wozu ein Weitwinkelobjektiv gut sein kann, sieht man hier. Wunderbarer Bildaufbau, gemäldeartig, und Max hat in diesem Bild jeden Platz für seine Traurigkeit. Als Hintergrund zur Traurigkeit entwickelt sich die Szene ganz ungewöhnlich aus dem Raum heraus, hin zur Paralyse von Max, und in seiner Isolation ist er dem Zuschauer nah.
Es bricht einem das Herz. Der Zuschauer weiss mehr als Max, dessen Herz von dem Stoss noch garnicht erreicht ist, es ist zu frisch.

26m25 Ich kenne diese Landschaft, und ich weiss, wie nachlässig man mit ihr in den letzten fünfzig Jahren mit ihr umgegangen ist. Diese Bilder tun gut. Sie zeigen die Schönheit, die ihr eigentlich innewohnt. Bis zum Weidepfahl mit seiner wettergegerbten Struktur.
Hier auch die Heranfahrt der Sicht von der Ferne her.

Ich brauche jetzt viel mehr Zeit, um mir alles anzusehen.

30m50  Warum so ein naiver Dialog? Vanessa ist selbst vom Blitz getroffen! Sie muss das verarbeiten, das ist doch klar! Habt Ihr Teile herausgeschnitten? Um noch schneller voranzuschreiten? Hier ist ein Bruch, ein unlogischer, aber wohl gewollt.

Carolin ist etwas dominant und egoistisch. Macht ihre Power. Wenn Vanessa nicht dieses tolle Eigenleben hätte, fänden sich in ihrem Zusammenleben sicher einige unschöne Szenen.

Adoption! Ja, jawohl, jawohl, jawohl, jawohl! Ich war dafür, als sie das Thema schon einmal streifen! Das ist so schön! Gut, bis jetzt war nicht viel Zeit, da sie sich erst so spät kennengelernt hatten! So etwas muss reifen!
Aber jetzt! Legt mal los! Ich hatte es mir so gewünscht.

34m40   Wie gut Ihr die Musikuntermalung beherrscht, zeigt sich an dieser Lieblingsszene von mir. Ich weiss nicht, was ich sagen soll, ich schwebe und zerfliesse ein wenig während des Eintritts Christophs und seiner Worte in der Zerwürfnis seines Herzens.

37m40    Besser konntet Ihr diese Rolle nicht besetzen. Der jüngere Mann auf seinem Weg.





SdL - Flausen  !
 
Zwischen Schönheit und Kreuzbanalem, Zerrissenheit und Leidenschaft,

"passt scho" und prachtvoller Entfaltung,

einmal die Woche oder seitenweise in langen Zeilen

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